Nicht bis zum nächsten Sturm warten! - Eigeninitiative wichtig
Der Sturm „Sabine“ ging für Betroffene in der Samtgemeinde Schwarmstedt weitgehend glimpflich aus. Dies muss aber bei künftigen Ereignissen nicht sein. So stellt sich die Frage, welche Vorsorgemaßnahmen Bürgerinnen und Bürger für Notfälle treffen können, wie beispielsweise längerem Stromausfall nach Sturm, Überschwemmung oder Feuer.
Die Samtgemeinde ruft daher die Bürger auf, eigene Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Zur Information hat die Samtgemeinde Schwarmstedt hat daher vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) der Broschüre „Katastrophen-Alarm – Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ geordert. Die Broschüre ist kostenlos im Bürgerbüro der Samtgemeinde Schwarmstedt erhältlich und kann dort abgeholt werden.
In leicht verständlichen Texten und Grafiken informiert die Broschüre über Maßnahmen zur persönlichen Notfallvorsorge, wie beispielsweise die Bevorratung mit Lebensmitteln und Trinkwasser, informiert über Gepäck im Notfall oder auch darüber, welche Dokumente man griffbereit halten sollten. In weiteren Kapiteln zu den Themen Unwetter, Feuer, Hochwasser und Gefahrenstoffe gibt es eine Fülle von Informationen und Tipps zur persönlichen Vorsorge und zum Verhalten im Notfall. Bestandteil der Broschüre ist auch eine Checkliste, mit der man sich einen Überblick über den Stand der eigenen Notfallvorsorge verschaffen kann.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe betont: „Katastrophen gehören zum Leben. ... Ein örtlicher Starkregen, ein schwerer Sturm, in der Folge ein Stromausfall oder ein Hausbrand können für jedes Individuum, jede Familie ganz persönliche Katastrophen auslösen, die es zu bewältigen gilt. Nehmen Sie sich die Zeit, über Ihre persönliche Notfallplanung nachzudenken.“ Eine Bitte, die die Samtgemeinde Schwarmstedt gerne unterstützt. Die Broschüre ist auch im Internet unter www.bbk.bund.de abrufbar. Auch in finanzieller Sicht lohnt es sich Vorsorge zu treffen. So sind nur 43 Prozent aller Häuser in Deutschland gegen Naturgewalten (Elementarschäden) versichert und auch Überschwemmungen durch Starkregen oder Aufräumarbeiten umgestürzter Bäume sind nicht immer mitversichert. Hier lohnt es sich jetzt den eigenen Versicherungsschutz zu überprüfen und nachzubessern. Für eine unabhängige Beratung zu diesen Fragen stehen hier Beratungsstellen, wie die Verbraucherzentrale zur Verfügung.